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Allgemeine Info zum Pfarrgemeinderat

Im "pluralen Feld" des Glaubenszeugnisses und ehrenamtlichen Engagements in einer Pfarrei ist der Pfarrgemeinderat das Gremium, in dem zum einen die vielfältigen Dienste in Liturgie, Verkündigung und Diakonie zusammenlaufen und vernetzt werden und zum anderen nach den Herausforderungen und Aufgaben in Gesellschaft und Politik gefragt wird. Um es in den Worten des II. Vatikanischen Konzils zu sagen: Der Pfarrgemeinderat ist das anerkannte Organ zur Koordinierung des Laienapostolats. Im Pfarrgemeinderat ist der Gedanke vom gemeinsamen Priestertum institutionalisiert. Das heißt: Die Mitglieder des Pfarrgemeinderats machen die Mitverantwortung aller Gläubigen zum Aufbau einer lebendigen Pfarrei sichtbar. Sie haben ein Mandat der gesamten Gemeinde; sie sind nicht Vertreterinnen und Vertreter einzelner Interessensgruppen, sondern tragen gemeinsam mit dem Pfarrer in der Vielfalt des Zeugnisses Verantwortung für die Einheit der Sendung der Kirche Jesu.
Die wichtigsten Aufgaben eines Pfarrgemeinderates lassen sich in folgenden Punkten zusammenfassen:
Er soll in allen, die Pfarrgemeinde betreffenden Fragen beratend und beschließend mitwirken;
Mitverantwortung in der Gemeinde wecken;
Aktivitäten in der Gemeinde anstoßen und fördern;
gesellschaftspolitische Entscheidungen beobachten, in die Arbeit der Pfarrei einbringen und gegebenenfalls auch im Interesse der Gemeindemitglieder zu beeinflussen versuchen, ökumenische Zusammenarbeit suchen und ausbauen;
die Pfarrgemeinde in der Öffentlichkeit vertreten und ihre Interessen wahrnehmen.